Der Nebel ist noch über der Welt,
noch sind Wald und Wiesen verträumt:
Bald siehst du, wenn der Nebel sich auflöst,
Der blaue himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Dustin0508 - 4. Mär, 22:35
Das Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorf wurde 1837 verfasst, es geht um die Freiheit in der Natur. Das Gedicht ist in drei Strophen a vier Verse unterteilt. Das Reimschema ist regelmäßig (abab, Kreuzreim). Im ganzen Gedicht findet sich ein durchgehender Jambus wieder, welcher eine Regelmäßigkeit erzeugt. Außerdem treten weibliche und männliche Kadenzen im Gedicht auf, dies zeigt ebenfalls die Regelmäßigkeit.
Dustin0508 - 13. Feb, 21:15
Oh du mein schöner und grüner Wald,
Du bist mein Platz der Ruhe.
Dort draußen wartet die große, weite Welt,
Du mein grünen Zelt!
Wenn der Tag beginnt,
Singen die Vögel,
Sodass mein Herz erwärmt wird.
Der Wald ist mein Zufluchtsort,
doch jetzt ziehe ich weiter in die Stadt.
Bald werde ich dich verlassen,
In die bunte und belebte Stadt gehen,
Doch mein Herz wird niemals alt.
Dustin0508 - 21. Jan, 21:43
Ich laufe durch die Straßen.
Es ist Nacht,
Die Straßen sind leer.
Von weitem hört man einen Mann,
Er schreit und ist betrunken.
Ich laufe weiter,
Die Geschäfte sind bereits geschlossen.
Den Bahnhof habe ich gleich erricht.
Ich will nur noch nach Hause .
Die Musik der Nachtclubs hallt durch die Straßen,
Nur noch ein paar Meter,
Dann bin ich da.
Ich sehe bereits die grellen Lichter.
Ich habees geschafft, ich bin da .
Dustin0508 - 14. Jan, 21:33
Glück auf, Glück auf! Der Steiger kommt.
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt, schon angezündt.
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt,
ist es besser, viel besser als man glaubt.
Tief im Westen.
Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau,
Du liebst dich ohne Schminke, bist `ne ehrliche Haut,
leider total verbaut, aber grade das macht dich aus.
Du hast`n Pulsschlag aus Stahl.
Man hört ihn laut in der Nacht.
Du bist einfach zu bescheiden.
Dein Grubengold hat uns wieder hochgeholt,
du Blume im Revier.
Bochum, ich komm` aus dir,
Bochum, ich häng`an dir. Glück auf!
Bochum.
Du bist keine Weltstadt.
Auf deiner Königsallee finden keine
Modenschauen statt.
Hier, wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld.
Wer wohnt schon in Düsseldorf.
Bochum, ich komm` aus dir,
Bochum, ich häng`an dir. Glück auf!
Bochum.
Du bist das Himmelbett für Taube
und ständig auf Koks.
Hast im Schrebergarten deine Laube,
machst mit `nem Doppelpaß
jeden Gegner naß, du und dein VFL.
Bochum, ich komm` aus dir,
Bochum, ich häng`an dir. Glück auf!
Bochum.
Dustin0508 - 14. Jan, 21:22